Manuka Honig Einnahme und Dosierung

Die Verzehrmenge und demzufolge die Dosierung von echtem Manuka Honig richtet sich nach der Qualität beziehungsweise dem maßgeblichen Inhaltsstoff des Honigs. Der wirkungsstarke Inhaltsstoff dieses speziellen, neuseeländischen Honigs aus der Südseemyrte heißt Methylglyoxal und in der Abkürzung MGO beziehungsweise UMF. Auf der Verpackung eines „echten“ Manuka Honigs aus Neuseeland ist in jedem Fall der UMF-Wert (Unique Manuka Faktor) angegeben. Dieser Wert verweist darauf, wie viel des wertvollen Wirkstoffes Methylglyoxal (MGO) im Honig enthalten ist. Dieser Wert sollte sich, je nach Angabeform, mindestens auf „MGO 100“ oder „UMF 10“ belaufen, damit bei äußerlicher Anwendung auch definitiv eine Wirkung zu verzeichnen ist. Bei innerlichen Anwendungen können sogar weit höhere MGO-Werte im Manuka Honig enthalten sein, um damit auch seine Wirksamkeit zu erhöhen.

Beide Zertifizierungsformen, sowohl UMF als auch MGO, sind vertrauenswürdig und stehen für einen aktiv wirksamen Manuka Honig. Beide Zertifizierungen geben dabei den Gehalt an MGO (Methylglyoxal) an. Diese Werteangaben sind für einen echten Manuka Honig unverzichtbar, da der Gehalt an MGO eben stark variieren kann und jeder Manuka Honig deshalb andere Werte aufweist. Es ist und bleibt ein reines Naturprodukt, welches solchen Schwankungen unterliegt und diese müssen wahrheitsgemäß dokumentiert werden, nur dann kann man es auch entsprechend zertifizieren.

 

Bestandteile von Honig

Der MGO-Gehalt und seine Bedeutung

Nachstehend eine kurze Erklärung, was die Angabe des MGO-Wertes zu bedeuten hat:

MGO 100 heißt, der Manuka Honig enthält pro Kilogramm mindestens 100 mg MGO (Methylglyoxal). 

Je höher die Angabe des MGO-Wertes, umso höher ist auch der Anteil dieser effektiv wirkenden Substanz im Manuka Honig. Den höchsten MGO-Anteil besitzt ein Manuka Honig mit dem MGO-Wert von 850+. Je höher dieser Wert also ist, desto hochwertiger und wirkungsvoller ist auch der Manuka Honig. Da die MGO-Werte auf einigen Honigen auch mit der Kennzeichnung „UMF“ angegeben werden, hier nachstehend eine Umrechnungstabelle.

 

MGO / UMF – Tabelle

MGO 30+entsprichtUMF 2.7+
MGO 83+entsprichtUMF 5+
MGO 100+entsprichtUMF 5.6+
MGO 250+entsprichtUMF 9.7+
MGO 400+entsprichtUMF 15.6+
MGO 550+entsprichtUMF 15.6+
MGO 850+entsprichtUMF 20.3+

 

Im Nachgang noch ein Vergleich zu einem „normalen Honig“, der in der Regel naturgemäß einen MGO-Gehalt besitzt, der sich höchstens auf 20 mg MGO pro Kilogramm Honig beläuft. Es gibt aber auch „normale Honige“, die überhaupt keinen MGO-Anteil haben. Im Manuka Honig wurden hingegen bis zu 800 mg MGO pro Kilogramm nachgewiesen.

Aufgrund der MGO/UMF Zertifizierungen kann der Manuka Honig zurückverfolgt werden bis hin zum Imker, der ihn erntete. Manuka Honig wird nur kaltgeschleudert, grob gesäubert, sorgfältig auf Reinheit und Qualität getestet, verpackt und versiegelt. Ein geprüftes Naturprodukt vom Allerfeinsten also.

Allgemeine Dosierungsempfehlung

Die empfohlene Einnahme-Dosierung von Manuka Honig hängt von den damit zu behandelnden Symptomen ab. Da ein hochdosierter Honig (hoher MGO-Gehalt) über mehr Wirkungskraft verfügt als ein niedrig dosierter, kann er auch sparsamer eingenommen werden.

Für innerliche Anwendung, auch ohne gezielte Vorerkrankung, gilt eine Art Grundregel, dass mindestens drei Teelöffel über den Tag verteilt eingenommen werden sollten. Wahlweise ein bis zwei Teelöffel jeweils vor den Mahlzeiten. Manuka Honig kannst Du jederzeit vorbeugend einnehmen, um Deine Gesundheit zu erhalten und zu stabilisieren. Er stärkt nicht nur Dein Immunsystem, er sorgt zudem für die gezielte Bekämpfung von Bakterien, Viren, Erregern und Parasiten. Manuka Honig kann nämlich gleich mit zwei starken antibakteriellen und antiviralen Wirkstoffen aufwarten, mit dem Methylglyoxal (MGO) und mit Wasserstoffperoxid, welches ebenfalls effektiv gegen Infektionen aller Art wirkt. Deshalb wird Manuka Honig auch schon jahrhundertelang bei der Erstversorgung von Wunden eingesetzt. Wasserstoffperoxid in seiner Reinform ist sogar ein hochwirksames Desinfektionsmittel, beispielsweise für medizinische Einrichtungen oder für sanitäre Anlagen.

Dosierungsanleitung für die innerliche Anwendung

Wie man für die innerliche Anwendung bei den nachfolgenden Erkrankungen dosieren kann, aufgelistet in alphabetischer Reihenfolge:

 

Blasenentzündung

Zwei Liter „Grüner Tee“ aufbrühen und mehrmals je eine Tasse über den Tag verteilt trinken. Jede Tasse süßen mit 1 TL Manuka Honig (MGO 400+).

 

Bronchitis, wahlweise auch bei Husten und Halsschmerzen

Viel trinken und jede Tasse Tee mit 1 TL Manuka Honig (MGO 250+) süßen.

Über den Tag verteilt immer wieder Manuka Honig Lutschbonbons lutschen oder teelöffelweise kleine Mengen vom Manuka Honig (MGO 250+) einnehmen. Dabei alles so lange wie möglich im Mund behalten und es ganz langsam den Rachen hinunter laufen lassen.

 

Darmerkrankungen (entzündlicher Natur)

3x pro Tag 1 TL Manuka Honig (MGO 400+) einnehmen, und zwar vermengt mit 10 Tropfen einer Propolis Tinktur.

 

Durchfall

Mehrfach pro Tag 1 TL Manuka Honig (MGO 400+) einnehmen und den Honig dabei schnell hinunter schlucken.

 

Entzündungen im Mundraum

Nach Bedarf teelöffelweise den Manuka Honig (MGO 250+) in den Mund nehmen und ihn dort so lange wie möglich behalten. Wie bei einer Ölziehkur wird das Honiggemisch hin und hergespült, geschoben und damit gegurgelt, bevor es geschluckt wird. Wahlweise kann der Manuka Honig auch direkt auf die entzündete Stelle aufgetragen werden. Das gilt insbesondere bei Mundschleimhaut- oder Zahnfleischentzündungen sowie bei Aphten.

 

Grippe und andere Infekte

Präventiv bei den ersten Symptomen einnehmen: 3x pro Tag 1 TL Manuka Honig (MGO 100+). Werden die Symptome stärker, zu einem höher dosierten Manuka Honig greifen und zudem pro Teelöffel Honig 1 g Gelée royale im Mund zergehen lassen.

Helicobacter pylori – Infektionen

Am Morgen und am Abend je 1 EL Manuka Honig (MGO 400+) einnehmen, sich gleich danach hinlegen und ähnlich einer Rollkur mehrfach hin- und herdrehen, um seine Liegeposition zu verändern und den geschluckten Honig innerlich zu verteilen.

 

Magenschleimhautentzündung und Magenprobleme

3 bis 4x pro Tag 1 TL Manuka Honig (MGO 400+) rund 30 Minuten vor den Mahlzeiten einnehmen und das so lange, bis sich die Beschwerden gebessert haben.

Dosierungsanleitung für die äußerliche Anwendung

Wie man für die äußerliche Anwendung bei den nachfolgenden Erkrankungen dosieren kann, aufgelistet in alphabetischer Reihenfolge:

 

Asthma

Abends ein wenig vom Manuka Honig in beide Nasenlöcher streichen und den Honig auch auf die Brust, in Höhe der Bronchien auftragen. Dazu regelmäßige Dampfbäder (Schale mit heißem Wasser und Manuka Honig aufstellen, Kopf darüber halten und ein großes Badetuch über Kopf und Schüssel hängen, um das Honigwasser so heiß wie möglich inhalieren zu können) mit Manuka Honig (MGO 250+) machen.

 

Diabetisches Fußsyndrom

Auf die zuvor gereinigte und desinfizierte, offene Stelle am Fuß Manuka Honig (MGO 100+) großzügig auftragen und anschließend mit einem Verband umwickeln. Vor allem zu Beginn der Behandlung ist der tägliche Verbandswechsel obligatorisch.

 

Erkrankungen der Haut

Gemeint sind beispielsweise Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Akne oder Schuppenflechte. Bei diesen Krankheitsbildern werden die betroffenen Hautpartien großflächig mit Manuka Honig (MGO 100+) bestrichen und längere Zeit einwirken gelassen. Danach abwaschen und erneut auftragen. Bei Schuppenflechte können die betroffenen Hautareale mit dem Manuka Honig bestrichen und danach verbunden werden.

 

Verbrennungen sowie Wunden

Sowohl eine Verbrennung als auch jede Wunde muss vor Behandlungsbeginn gründlich gesäubert und desinfiziert werden. Danach wird ein steriles Verbandsmaterial mit Manuka Honig (MGO 100+) bestrichen und auf die verletzte Hautstelle gelegt, anschließend vorsichtig verbinden.

 

Kann man Manuka Honig überdosieren?

Ein echter Manuka Honig kann kaum überdosiert werden, außer man ist Diabetiker. Diese Patientengruppe sollte nur Manuka Honig mit einer MGO-Konzentration von unter 400+ konsumieren, stärker sollte der Honig für Diabetiker nicht konzentriert sein. Das hängt mit dem im Honig beinhalteten Zucker zusammen, den sie genauso schlecht verstoffwechseln können wie Industriezucker. In Studien wurde nachgewiesen, dass Diabetiker empfindlichere Nervenbahnen besitzen als Menschen ohne dieses Krankheitsbild. Durch die Einnahme eines hochdosierten Manuka Honigs (ab einem MGO-Anteil von über 400+) könnten sich die vorhandenen Symptome deutlich verschlechtern. Zudem vermutet man inzwischen, dass bei Diabetikern ein erhöhter MGO-Wert im Blut dazu führen könnte, eine diabetische Neuropathie auszulösen.

Eine weitere Ausnahme muss in diesem Zusammenhang jedoch angesprochen werden.

Babys und Kleinkinder unter einem Jahr sollten generell keinen Honig essen, also auch keinen Manuka Honig. Zum Einen enthält Honig viel Zucker, was der Zahnbildung eines Kleinkindes nicht förderlich ist und zum Anderen handelt es sich eben um ein relativ unbehandeltes und naturbelassenes Produkt, was so ein im Aufbau und Heranwachsen begriffener Organismus zum Teil noch nicht verträgt. Vor allem kann es hin und wieder vorkommen, dass im Naturprodukt Honig für Säuglinge und Kleinkinder gefährliche Erreger namens „Clostridium botulinum“ enthalten sind. Diese setzen im Darm des Babys ein Gift frei, was zu einer Darmlähmung führen kann, was nicht selten für den Säugling tödlich endet. Das gilt für Honigsorten aller Art, also nicht explizit nur für den Manuka Honig!

Für alle anderen Beschwerden, Symptomatiken und Krankheitsbilder eines Jugendlichen oder erwachsenen Menschen ist die Einnahme von Manuka Honig vollkommen unbedenklich und ungefährlich.

Manuka Honig als Süßungsmittel

Manuka Honig ist in erster Linie ein mit spezieller Wirkungskraft versehener Honig, dennoch bleibt er auch ein Nahrungsmittel, das von Natur aus sehr viel Zucker enthält. Manuka Honig eignet sich demzufolge bestens als Alternative zum industriell verarbeiteten und damit ungesunden und wertlosen Zucker. Um Deinen Tee und Kaffee mit gesunder Süße zu würzen, eignet sich Manuka Honig also hervorragend. Du könntest ihn als bewusste Alternative zu herkömmlichen Süßungsmitteln verwenden, da er ebenfalls Zucker enthält und den brauchst Du für eine gute Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Du solltest den Manuka Honig jedoch nicht zusätzlich zu Deinem üblichen Zuckerkonsum verwenden, sondern anstelle der sonstigen Süßungsmittel. Durch seinen hohen Preis wirst Du ohnehin sparsam damit umgehen, weil Dein „Süßhunger“ Dich sonst teuer zu stehen kommt. Zudem bringt eine Mahlzeit oder ein Getränk, das mit Manuka Honig verfeinert wurde, ein zusätzliches Plus für Deine Gesundheit mit sich. Manuka Honig ist wie ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel anzusehen.

Prophylaxe oder Krankheitsbekämpfung

Bei der Dosierung und Einnahme von Manuka Honig solltest Du grundsätzlich zwischen zwei Anwendungsformen unterscheiden. Das Eine ist die vorbeugende Einnahme zur allgemeinen Immunabwehr-Stärkung und das Andere ist die gezielte Einnahme zur Akut-Bekämpfung einer Krankheit, die Du gerade hast.

Geht es rein um die präventive Immunabwehr-Stärkung, genügt ein Manuka Honig mit einer schwachen Konzentration von MGO 100+. Davon solltest Du dann pro Tag 2 bis 3 TL einnehmen. Geht es vielmehr um die Manuka Honig Dosierung im akuten Krankheitsfall, dann ist die Dosis selbstredend wesentlich höher. Die Dosierungsart und Höhe des MGO-Gehaltes hängen dann jedoch stark vom Erkrankungsbild ab.

 

Als Faustregel gilt:

Manuka Honig mit einem Gehalt von MGO 100+ wird meist nur für äußere Anwendungen benutzt. Einen höher konzentrierten Manuka Honig bis MGO 400+ verwendet man eher für innerliche Erkrankungen. Es gibt jedoch auch MGO-Konzentrationen von 550+ und 850+. Diese extrem hoch konzentrierten und damit sehr teuren Manuka Honige werden in der Regel nur bei schweren, chronischen oder sehr hartnäckigen Krankheitsbildern angewandt.

Einnahmeempfehlungen bei Tieren

Dass die Wirkung von Manuka Honig kein Placebo ist, lässt sich schon daran festmachen, dass der Honig bei Tieren gleichermaßen sein volles Wirkspektrum entfaltet. Wäre die Wirksamkeit reine Einbildung, dann würde dieser spezielle Honig bei Tieren keinerlei Wirkung zeigen. Der Manuka Honig kann wie eine Art natürliches „Breitband-Antibiotikum“ beziehungsweise „Antiseptikum“ angesehen werden und erzielt vom Nager bis zum Pferd genau dieselben Effekte wie beim Menschen. Du kannst Manuka Honig anwenden bei Hunden, Katzen, Pferden, Echsen, Vögeln, Fischen, Insekten, sämtlichen Kleinnagetieren und anderen Reptilienarten.

Der Hund

Halsschmerzen, Husten, Magenbeschwerden, Blasenentzündungen, Nierenleiden

Für einen mittelgroßen Hund rechnet man maximal 1 TL Manuka Honig (MGO 400+) pro Tag. Dieser wird in lauwarmem Wasser aufgelöst und dem Hund zum Trinken angeboten, trinkt er die Lösung nicht von sich aus, dann kannst Du sie ihm mittels einer Plastikspritze (ohne Nadel!) in den Mund spritzen. Im Allgemeinen mögen Hunde jedoch den süßen Geschmack des Honigs sehr gerne und werden ihn Dir vermutlich sogar vom Finger schlecken.

Wunden, Abschürfungen, Insektenstiche (Abszesse und Ekzeme)

Bei kleineren Wunden, Insektenstichen und Abschürfungen die Hautstelle zunächst säubern und desinfizieren und dann den Honig einfach pur auf die betroffenen Stellen auftragen. Du kannst sie danach gegebenenfalls mit einem Pflaster oder einem Verband abdecken, damit Dein Hund den Manuka Honig nicht ableckt. Bei Ekzemen oder Abszessen kann ebenso vorgegangen werden, man sollte die Erstbehandlung mit Manuka Honig jedoch zuvor mit dem Tierarzt absprechen.

 

Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Verstopfung

Bei einer Dauer von mehr als zwei Tagen sollte in jedem Fall der Tierarzt konsultiert werden. Da Hunde oftmals draußen etwas Ungutes aufnehmen und sich damit den Magen verderben und die Verdauung durcheinander bringen, kannst Du es zunächst mit Manuka Honig probieren. Vielleicht bringst Du damit das bakterielle Gleichgewicht im Hundedarm wieder ins Lot. Auch hier wird bis zu 1 TL Manuka Honig pro Tag in lauwarmem Wasser aufgelöst und zum Trinken angeboten beziehungsweise mit einer Plastikspritze (Pipette) verabreicht.

 

Allgemeine Manuka Honig (MGO 400+) Einnahmeempfehlung für Hunde

  • Kleine Hunde: ½ TL pro Tag
  • Mittelgroße Hunde: 1 TL pro Tag
  • Große Hunde: 1 ½ TL pro Tag

Die Dosierungsmenge entweder in leicht warmem Wasser auflösen, trinken lassen oder via Plastikspritze verabreichen. Wahlweise kann der Honig auch unter das Futter gemischt werden. Bei schwerem Krankheitsverlauf kann auch kurzzeitig ein MGO 500+ Manuka Honig oral verabreicht werden.

Die Katze

Da Myrten reich an Phenolen sind und Katzen diese nicht vertragen können, ist es möglich, dass sie davon schwere Verdauungsprobleme bekommen. Bei einem Manuka Honig, der bekanntlich von der neuseeländischen Südseemyrte stammt, sind die Pollen von den Bienen vorverdaut und verarbeitet worden. Das daraus entstandene, fertige Honigprodukt enthält keine Phenole mehr. Vor allem der Hauptwirkstoff „Methylglyoxal“ (MGO) ist keine Phenolverbindung. Also können auch Katzen unbedenklich mit dem Manuka Honig behandelt werden.

Zur innerlichen Anwendung, bei denselben Beschwerden wie vorgenannt beim Hund, kann Manuka Honig deshalb ebenfalls in lauwarmem Wasser aufgelöst verabreicht werden.

Er sollte dabei nicht über 40° C erwärmt werden, damit seine wertvollen Inhaltsstoffe keinen Schaden nehmen. Wie die Katze das im Einzelnen verträgt, sollte mit kleinen Dosen ausprobiert werden. Du kannst ihr den Manuka Honig ins Trinkwasser unterrühren oder unter ihr Futter mischen, denn Katzen verfügen nicht über die passenden Geschmacksnerven, Süßes zu schmecken. Deine Katze wird das also weder im Trinkwasser noch im Futter bemerken. Deshalb ist auch die Gefahr des Ableckens bei äußerlicher Anwendung nicht sonderlich groß, da Katzen wie erwähnt, die Geschmacksnuance „süß“ nicht schmecken können. Das Problem könnte eher darin bestehen, dass sich Katzen ohnehin ständig ablecken, putzen und säubern, so dass sie den aufgetragenen Honig dabei versehentlich mit ableckt. Bestreichst Du also eine Wunde, Verbrennung, einen Insektenstich, eine Abschürfung, ein Ekzem oder einen Abszess bei Deiner Katze mit Manuka Honig, dann solltest Du zur Sicherheit dieses Hautareal möglichst mit einem Verband abdecken.

Für alle Katzenrassen und Katzengrößen gilt die Manuka Honig (MGO 400+) Einnahmeempfehlung:

  • Maximal ½ bis 1 TL Manuka Honig pro Tag!

Das Pferd

Pferde machen zunächst auf jedermann den Eindruck eines großen, starken und unverwüstlichen Tieres. Wer sich mit dem Thema „Pferdehaltung“ eingehender auseinandersetzt, der weiß, dass Pferde durchaus zart besaitet sind.

Leider bekommen sie oft Koliken, Magenprobleme, Erkältungen, Pilzinfektionen und Entzündungen aller Art. 

In Sachen Erkältung reicht es bereits aus, nach einem schweißtreibenden Ausritt das Abreiben und die Schwitzdecke zu vergessen, um dem empfindsamen Tier einen Husten zu verpassen. Im Krankheitsfall nehmen Pferde zum Glück gerne warme Tees vom Menschen ihres Vertrauens an, denen unproblematisch der Manuka Honig beigemengt werden kann.

Bei den sanften Riesen steht der süße Geschmack ohnehin ganz oben auf der Beliebtheitsskala.

So ein großes Tier benötigt eine entsprechend hohe Dosis und man sollte lediglich einen Manuka Honig mit einer MGO-Konzentration von mindestens 400+ verwenden. Da hier kaum überdosiert werden kann, einfach nach eigener Intuition und Befinden des Pferdes dosieren. Zur äußeren Anwendung kommt der Manuka Honig bei Pferden ebenfalls zum Tragen, beispielsweise bei äußerlichen Pilzinfektionen, Druckstellen, offenen Wunden oder Abschürfungen. Entweder pur oder leicht verdünnt auf die betroffenen Hautstellen streichen und bereits nach ein paar Tagen klingen die meisten Infektionen deutlich ab.

 

Fazit über die Anwendung von Manuka Honig bei Haustieren

Du kannst den Manuka Honig auf drei Arten bei Deinen Haustieren einsetzen:

  • Präventiv
  • Innere Anwendung
  • Äußerliche Anwendung

Denn Manuka Honig ist sowohl ein Antibiotikum als auch ein Antiseptikum mit einem breiten Wirkspektrum. In geringer Dosierung vorbeugend oder im Akutfall höher dosiert dem Trinkwasser oder Futter beigemischt, hilft es das Immunsystem Deines Haustiers zu stärken. Es wird dadurch seltener krank und Du sparst Dir womöglich teure Behandlungskosten beim Tierarzt.

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Herbert Havera ist Autor und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren mit der Thematik Ernährung/ Gesundheit. In seiner Recherche sind mehrere Stunden an Arbeit geflossen bzw. stehen wir generell im engen Kontakt mit Forschungseinrichtungen, Mediziner und Anwendern. Dank der wertvollen Informationen aus unserem Netzwerk, sind wir in der Lage stets fundierte Informationen rund um Heilmittel bieten, die uns die Natur freiwillig anbietet. Der enorme Vorteil von Naturheilmitteln ist, dass sie meistens frei von Nebenwirkungen sind. Dennoch dürfen sie nicht hemmungslos konsumiert werden. Wir klären Sie darüber auf, welche Tagesdosis unbedenklich, ideal und nicht mehr gesund ist. Denn wie Paracelsus schon sagte: „Nichts ist Gift, alles ist Gift – alleine die Dosis macht das Gift“.  Wir bieten Ihnen Informationen stets nach einer fundierten Recherche. Wir forschen intensiv nach den neuesten Studien, in denen sich die Naturheilmittel unter strengen Tests bewähren mussten. Und wo sich ein angepriesenes Mittel nachweislich als Mummenschanz und Quacksalberei entpuppt hat, lassen wir Sie das ebenfalls wissen. 

Quellenangabe

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